Dr. med. Martin Pletscher, Hauptstrasse 85, 4102 Binningen, Tel: 061- 426 98 26, FAX: 061- 426 98 25
Asthma
Steckbrief" Asthma
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Entzündung der Bronchien
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Atemnot, Husten, pfeifende Atmung, Engegefühl
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Anfallsweiser Verlauf
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Auslösung durch verschiedene Reize
Wie kommt es zur Atemnot?
Die Voraussetzung für Asthma ist eine Entzündung der Bronchien.
Ist die Entzündung stark, verengen sich die Bronchien spontan.
Ist die Entzündung schwächer, braucht es zusätzliche Reize, damit Atemnot oder Husten entsteht.
Was ist die Ursache der bronchialen Entzündung?
Vererbung
Allergie
Infektion
Was kann eine Verengung der Bronchien bei vorbestehender Entzündung auslösen?
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Inhalationen von reizenden Stoffen (z.B: Nikotin, Parfum, stinkende Gerüche)
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Anstrengungen (z.B: Rennen, Sport)
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Allergien (z.B: Pflanzenpollen, Hausstaubmilben, Haustiere)
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Kälte
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Infektionen (z.B: Grippe)
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Luftverschmutzung, Ozon
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psychischer Stress
Behandlung
Prophylaxe
Meiden der allergieauslösenden Substanzen und der Reize, die Asthma auslösen
Ursächliche Behandlung
Dies ist nur im Falle einer Allergie möglich (Desensibilisierung). Voraussetzung dafür ist, dass die allergieauslösende Substanz
bekannt ist, nicht gemieden werden kann und die bronchiale Schleimhaut noch nicht durch die Entzündung geschädigt ist.
Symptombehandlung
Behandlung des Anfalles mit Asthmasprays vom Typ Ventolin, Berotec, Brycanyl, Serevent, Foradil, Oxis. Diese Mittel können bei
Bedarf oder regelmässig inhaliert werden. (Fragen Sie Ihren Arzt.). Diese Medikamente wirken innerhalb von 15-30 Minuten. Leider
haben sie aber keinen Einfluss auf die Entzündung.
Benötigt man obige Sprays häufig, ist dies ein Zeichen, dass eine stärkere Entzündung der Bronchien vorliegt. Dann sollten
cortisonhaltige Sprays (Axotide, Pulmicort) inhaliert werden, die eine zentrale Rolle in der Asthmabehandlung einnehmen. Mit der
vollen Wirkung ist erst nach Tagen zu rechnen.
Das Ergebnis der Asthmabehandlung muss regelmässig durch den Arzt kontrolliert werden.
Cortison
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Wird Cortison in der richtigen Dosis inhaliert, entstehen auch langfristig keine Schäden. In dieser Form darf es auch Kindern,
Schwangeren, Diabetikern und Sportlern (in Sportarten, die Dopingkontrollen unterliegen, braucht es eine spezielle
Deklaration) verabreicht werden.
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In gewissen Situationen muss Cortison als Tablette oder Spritze appliziert werden. Die Nebenwirkungen bei kurzfristiger Gabe
sind aber minim.
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Generell gilt: Bei fachgerechter Anwendung sind die potentiellen Nebenwirkungen sicherlich kleiner als die Schäden, die eine
bronchiale Entzündung hervorrufen könnte.
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Es gibt Alternativen zum Cortison; sie sind aber deutlich weniger wirksam.
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Weitere Informationen über Cortison hier
Dauer der Cortisontherapie
Da sich die Entzündung nur langsam zurückbildet, muss lange (Wochen bis Monate) behandelt werden. Man sollte mit der
Behandlung nicht aufhören, wenn die klinischen Symptome verschwinden, da sich die Entzündung vollständig zurückbilden muss.
Detailliertere Informationen zu Cortison finden Sie hier.
Leitlinien über Asthma und dessen Behandlung finden Sie für hier.
Machen Sie den Test, ob Ihr Asthma kontrolliert ist: Sie finden den Test hier.