
Auflichtmikroskop
Die Auflichtmikroskopie ist eine neue Methode, um
Muttermale zu beurteilen. Man bringt ein Vergrösserungsglas mit einer eigenen
Lichtquelle in den direkten Kontakt mit der Haut. Zwischen die Haut und das
Vergrösserungsglas kommt Öl oder Alkohol.
Durch den Flüssigkeitsfilm ändern sich die Reflektionseigenschaften der Haut und man
sieht quasi in die Haut hinein. Die Strukturen werden zudem vergrössert.
Mit einem speziellen Aufsatz können die Bilder mit einer digitalen Kamera dokumentiert
werden.
Digitalkamera mit Aufsatz zur Dokumentation
auflichtmikroskopischer Hautbilder
Was bringt die
Auflichtmikroskopie?
Deutlich erhöhte Sicherheit in der Beurteilung von gutartigen und entarteten Muttermalen.
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| Muttermal: Übersicht |
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Muttermal: auflicht-
mikroskopisches Bild |
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Melanom: Übersicht |
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Melanom: auflicht-
mikroskopisches Bild |
Wer wendet die
Auflichtmikroskopie an?
Die Methode gehört in den Ausbildungskatalog der Dermatologen. Damit sie zu guten
Resultaten führt, ist eine permanente Fortbildung nötig. An dermatologischen
Kongressen werden regelmässig Kurse angeboten.
Dokumentation
Die
auflichtmikroskopischen Bilder können mit einer speziellen Digitalkamera
aufgenommen werden. Die Bilder werden elektronisch gespeichert und sind somit
jederzeit abrufbar. Verschiedene Bilder können zudem mit einer speziellen Software
direkt nebeneinander verglichen werden. Es kann beurteilt werden, ob sich ein
Muttermal in einer gegeben Zeit verändert hat.

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